Ökotoxikologie

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Stefan Altaner

Doktorand

Te.: 07531-884664

stefan.altaner[at]uni-konstanz.de

Raum M1004

Publikationen

Journalartikel

    1. Heussner, A. H., Winter, I., Altaner, S., Kamp, L., Rubio, F. and Dietrich, D. R. (2014b) Comparison of two ELISA-based methods for the detection of microcystins in blood serum. Chemico-Biological Interactions, 223, pp. 10-17.1.

    2. Heussner, A. H., Altaner, S., Kamp, L., Rubio, F. and Dietrich, D. R. (2014a) Pitfalls in microcystin extraction and recovery from human blood serum. Chemico-Biological Interactions, 223(0), pp. 87-94.

      Curriculum vitae

      • Seit 2014: Doktorand in der AG Ökotoxikologie (Prof. Daniel Dietrich).
      • 04/2013 - 10/2013: Masterarbeit in der AG Ökotoxikologie (Prof. Daniel Dietrich). Thema: „Detection of microcystins in human blood“.
      • 09/2012 - 02/2013: Auslandsstudium, Cardiff University, Vereinigtes Königreich
      • 10/2011 - 08/2012: drei 6-wöchtige Vertiefungskurse in den AGs Human- und Umwelttoxikologie (Prof. Daniel Dietrich), Molekulare Toxikologie (Prof. Alexander Bürkle) und Biochemische Pharmakologie (Prof. Thomas Brunner)
      • Seit 10/2011: Masterstudiengang „Biological Science“, Schwerpunkt: Disease Biology, Universität Konstanz
      • 04/2011 - 07/2011: Bachelorarbeit in der AG Biochemie (Prof. Martin Scheffner). Thema: „Charakterisierung der HPV E6-abhängigen Ubiquitinierung von p53“
      • 10/2008 - 07/2011: Bachelorstudiengang „Biological Science“, Universität Konstanz
      • 09/2007 - 08/2008: Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Fernwärme Ulm GmbH (FUG), Abteilung Kraftwerkschemie
      • 2007: Abitur, Anna-Essinger-Gymnasium, Ulm, Deutschland
      • Geboren am 16.01.1988 in Ulm, Deutschland

      Forschung

      Promotionsprojekt:


      Masterprojekt: Detektion von Microcystinen in Humanblut (Detection of microcystins in human blood)

      Cyanobakterien sind Bestandteil der natürlichen Flora der meisten Gewässer der Erde. Zahlreiche dieser Spezies sind in der Lage für den Menschen toxische Sekundärmetabolite zu produzieren, die sich in hoher Anzahl in den Zellen befinden. Durch erhöhte Eutrophierung der Gewässer kommt es immer öfters zu so genannten Algenblüten; dem massenhaften Auftreten dieser Cyanobakterien. Diese Anreicherung von Cyanotoxinen, wie zum Beispiel Microcystinen, stellt eine Gefahr für Menschen als auch für Tiere dar.

      Microcystine entfalten ihre Toxizität durch Inhibierung von speziellen Phosphatasen in den betroffenen Zellen. Hauptzielorgan ist die Leber, wobei auch Gehirn und Nieren betroffen sein können. Zudem wird spekuliert, dass Microcystine in nicht akuten, aber andauernden Dosen als Tumorpromotoren fungieren könnten. Menschen sind vor allem in Regionen betroffen, in denen Trinkwasser nicht ausreichend behandelt wird. Die Exposition dieser Menschen führt eher selten zu akuten Vergiftungen, stellt aber trotzdem eine Gefahr da.

      Ziel meiner Arbeit ist es, eine Methode zu entwickeln und zu verbessern mit deren Hilfe Microcystine im Blut von exponierten Menschen nachgewiesen und quantifiziert werden können.